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Retail Media 2026: Mehr Umsatz mit Supermarkt-Werbung

Veröffentlicht: 23. Juni 2026 David Scuturici Lesedauer: 11 Min.
Retail Media 2026: Mehr Umsatz mit Supermarkt-Werbung

Nutze Retail Media Netzwerke wie Rewe, DM oder Edeka, um deine Produkte direkt im Kaufumfeld zu bewerben – mit konkreten Strategien für höhere Sichtbarkeit und Conversions im DACH-Raum.

Das Wichtigste in Kürze

  • Retail Media Netzwerke wie Rewe, DM oder Edeka ermöglichen gezielte Werbung direkt im Kaufumfeld – mit bis zu 30% höheren Conversion-Raten als klassische Online-Werbung.
  • Die wichtigsten Plattformen im DACH-Raum (Rewe, Edeka, DM, Rossmann) bieten digitale Regalwerbung, personalisierte Angebote und Echtzeit-Targeting für maximale Reichweite.
  • Erfolgreiche Kampagnen kombinieren First-Party-Daten der Händler mit KI-gestützter Personalisierung – wie Meta’s neue AI-Tools für performantere Werbung (Quelle: OnlineMarketing.de, 2026).
  • Best Practices zeigen: Retail Media funktioniert am besten mit klaren Zielen (Branding vs. Performance), crossmedialer Vernetzung (DOOH + In-Store) und kontinuierlicher Optimierung.
  • Herausforderungen wie Datenqualität oder Budgetverteilung lassen sich durch Testkampagnen, A/B-Testing und klare KPIs (z. B. ROAS) meistern.

Stell dir vor, dein Produkt steht nicht nur im Supermarktregal – sondern wird genau dann beworben, wenn der Kunde davorsteht und nach Inspiration sucht. Genau das ermöglichen Retail Media Netzwerke wie Rewe, DM oder Edeka. 2026 ist dieses Werbeformat kein Nice-to-have mehr, sondern ein Muss für jeden Online-Händler, der im hart umkämpften DACH-Markt sichtbar bleiben will. Warum? Weil klassische Online-Werbung an Grenzen stößt: Ad-Blocker, Banner-Blindheit und steigende Kosten pro Klick machen es immer schwerer, Kunden zu erreichen. Retail Media umgeht diese Hürden, indem es Werbung direkt in den Kaufprozess integriert – mit messbaren Ergebnissen.

Die Zahlen sprechen für sich: Laut einer aktuellen EHI-Studie (2026) bleiben Prospekte und Bewegtbild zwar wichtige Treiber im Handel, doch Retail Media holt rasant auf. Besonders im DACH-Raum, wo Supermärkte wie Rewe oder Drogerien wie DM zu den vertrauenswürdigsten Marken zählen, nutzen immer mehr Händler ihre Plattformen als Werbeflächen. Das Ergebnis? Bis zu 30% höhere Conversion-Raten im Vergleich zu klassischen Display-Kampagnen – weil die Werbung genau dort erscheint, wo Kaufentscheidungen fallen. Wie du dieses Potenzial für dein Business nutzt, zeigen wir dir in diesem Leitfaden mit konkreten Strategien, Best Practices und Handlungsempfehlungen.

Warum Retail Media 2026 unverzichtbar wird: Die 3 größten Vorteile

Retail Media ist kein kurzlebiger Trend, sondern eine logische Weiterentwicklung des E-Commerce. Drei Gründe, warum du jetzt einsteigen solltest:

  • 1. Kaufbereite Zielgruppen: Im Gegensatz zu Social Media oder Suchmaschinenwerbung erreichen Retail Media Kampagnen Kunden, die bereits im Kaufmodus sind. Ob beim Stöbern in der Rewe-App oder beim Scannen von Produkten im DM-Store – die Werbung trifft auf eine hochrelevante Zielgruppe. Das erklärt, warum die Conversion-Raten hier oft doppelt so hoch sind wie bei klassischen Online-Kampagnen.
  • 2. First-Party-Daten der Händler: Während Cookies langsam verschwinden, nutzen Retail Media Netzwerke die wertvollen First-Party-Daten der Händler – von Kaufhistorien bis zu Standortdaten. Das ermöglicht präzises Targeting, ohne auf Drittanbieter-Daten angewiesen zu sein. Beispiel: Edeka zeigt einem Kunden, der regelmäßig Bio-Produkte kauft, gezielt Werbung für nachhaltige Marken an.
  • 3. Crossmediale Synergien: Retail Media funktioniert nicht isoliert, sondern verstärkt andere Kanäle. Wie Andreas Knorr von WallDecaux in der Absatzwirtschaft (2026) betont: „Wir müssen verstehen, wie Aufmerksamkeit in verschiedenen Kanälen – ob DOOH oder Retail Media – funktioniert und wie sie sich im Zusammenspiel verstärkt.“ Kombiniert man z. B. digitale Regalwerbung mit Außenwerbung (DOOH), steigt die Markenerinnerung um bis zu 40%.

Retail Media vs. klassische Online-Werbung

Wo liegen die Unterschiede?

  • Zielgruppe: Kaufbereit (Retail Media) vs. generisches Interesse (klassische Werbung)
  • Datenbasis: First-Party-Daten der Händler vs. Cookies/Drittanbieter-Daten
  • Platzierung: Direkt im Kaufumfeld vs. auf Websites/Apps ohne Kaufkontext
  • Kosten: Höhere CPMs, aber bessere Conversion-Raten und ROAS

Die wichtigsten Retail Media Netzwerke im DACH-Raum: Wer bietet was?

Nicht alle Retail Media Plattformen sind gleich. Während einige Händler wie Rewe oder DM bereits ausgereifte Werbeformate anbieten, stecken andere noch in den Kinderschuhen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Netzwerke im DACH-Raum – mit ihren Stärken, Schwächen und Zielgruppen:

1. Rewe Media: Der Platzhirsch mit digitaler Regalwerbung

Rewe ist mit über 3.600 Filialen und einer starken Online-Präsenz (Rewe Lieferservice) einer der größten Retail Media Anbieter im DACH-Raum. Das Netzwerk bietet digitale Regalwerbung, personalisierte Coupons in der Rewe-App und sogar DOOH-Werbung in den Filialen. Besonders spannend: Die Integration mit dem Rewe Bonusprogramm ermöglicht gezielte Angebote basierend auf Kaufhistorien. Werbetreibende können zwischen Performance-Kampagnen (z. B. CPA-Modelle) und Branding-Kampagnen (z. B. Display Ads auf rewe.de) wählen.

2. DM: Drogerie-Werbung mit Fokus auf Personalisierung

DM setzt stark auf digitale Touchpoints: Die DM-App ist mit über 10 Millionen Nutzern eine der beliebtesten Shopping-Apps im DACH-Raum. Werbetreibende können hier gezielt Produkte bewerben, die zu den Vorlieben der Kunden passen – z. B. nachhaltige Kosmetik für Bio-Käufer. Einzigartig ist das „Scan & Save“-Feature: Kunden scannen ein Produkt im Store und erhalten sofort einen Rabattcode. Laut Horizont (2026) nutzte Netto diesen Ansatz kürzlich für eine virale Kampagne zur WM-Hymne – mit großem Erfolg.

3. Edeka: Regional stark mit lokalen Werbeformaten

Edeka punktet mit seiner regionalen Stärke: Über 4.000 selbstständige Kaufleute ermöglichen maßgeschneiderte Kampagnen für lokale Zielgruppen. Das Netzwerk bietet digitale Prospekte, In-Store-Displays und sogar Werbung auf den Kassenscannern. Besonders interessant für Marken mit regionalem Fokus: Edeka ermöglicht es, Kampagnen auf bestimmte Postleitzahlen oder Filialen zu beschränken – ideal für lokale Händler oder Testkampagnen.

4. Rossmann: Der UnderDog mit starkem Online-Geschäft

Rossmann holt auf: Mit über 2.200 Filialen und einem wachsenden Online-Shop (rossmann.de) bietet das Netzwerk ähnliche Formate wie DM – von App-Werbung bis zu digitalen Prospekten. Ein Vorteil: Rossmann hat eine jüngere Zielgruppe als Edeka oder Rewe, was es für Marken aus den Bereichen Beauty oder Lifestyle besonders attraktiv macht. Zudem setzt Rossmann auf Kooperationen mit Influencern, um Produkte authentisch zu bewerben.

Profi-Tipp: Welches Netzwerk passt zu dir? Starte mit einer SWOT-Analyse: Rewe und Edeka eignen sich für breite Zielgruppen, DM und Rossmann für Nischen wie Kosmetik oder Nachhaltigkeit. Teste zunächst kleine Budgets (ab 5.000 €) und vergleiche die Performance.

So funktioniert Retail Media: Von digitalen Regalen bis zu KI-gestützter Personalisierung

Retail Media ist mehr als nur Bannerwerbung auf Händler-Websites. Es ist ein komplexes Ökosystem, das verschiedene Touchpoints entlang der Customer Journey nutzt – von der Inspiration bis zum Kauf. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen diese drei zentralen Mechanismen:

  1. 1. Digitale Regalwerbung (Digital Shelf): Hier wird Werbung direkt im Online-Shop des Händlers platziert – z. B. als gesponserte Produkte in den Suchergebnissen oder als „Kunden kauften auch“-Empfehlungen. Beispiel: Sucht ein Kunde bei Rewe nach „Müsli“, erscheint dein Produkt ganz oben in den Ergebnissen – mit einem Rabattcode für Erstkäufer. Der Vorteil: Die Werbung ist hochrelevant und erscheint genau dann, wenn der Kunde kaufbereit ist.
  2. 2. Personalisierte Angebote via App: Händler-Apps wie die von DM oder Rewe nutzen First-Party-Daten, um Kunden individuelle Angebote zu zeigen. Beispiel: Ein Kunde, der regelmäßig Windeln kauft, erhält in der DM-App einen Coupon für Babycreme. Die Personalisierung funktioniert in Echtzeit und basiert auf Algorithmen, die Kaufhistorien, Standortdaten und sogar Wetterbedingungen berücksichtigen (z. B. Sonnencreme bei Hitze).
  3. 3. In-Store-Werbung mit DOOH und Smart Shelves: Moderne Supermärkte setzen auf digitale Displays an Regalen („Smart Shelves“), die Werbung in Echtzeit anpassen. Beispiel: Ein Kunde steht vor dem Kaffee-Regal – das Display zeigt ihm ein Video deiner Marke mit einem exklusiven Rabatt. Kombiniert mit DOOH-Werbung (z. B. digitale Plakate in der Filiale) entsteht ein nahtloses Markenerlebnis. Wie Andreas Knorr von WallDecaux in der Absatzwirtschaft (2026) betont, verstärkt diese Kombination die Aufmerksamkeit um bis zu 40%.

"„Retail Media ist kein Kanal, sondern ein Ökosystem. Wer es schafft, die verschiedenen Touchpoints – von der App bis zum Regal – zu vernetzen, gewinnt nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch Kundenvertrauen.“"

— Julia Goldin, European CMO of the Year 2026 (Horizont, 2026)

Praktische Umsetzung: Wie du Retail Media Kampagnen startest und optimierst

Retail Media klingt komplex – ist es aber nicht, wenn du strukturiert vorgehst. Mit diesen 5 Schritten startest du deine erste Kampagne und vermeidest typische Fallstricke:

Schritt 1: Ziele definieren – Branding vs. Performance

Bevor du loslegst, musst du klären: Willst du deine Marke bekannter machen (Branding) oder direkte Verkäufe generieren (Performance)? Beide Ziele erfordern unterschiedliche Formate und KPIs. Für Branding eignen sich z. B. Display Ads auf der Startseite des Händlers oder DOOH-Werbung in Filialen. Performance-Kampagnen setzen auf gesponserte Produkte, Coupons oder CPA-Modelle (Cost per Acquisition). Tipp: Kombiniere beide Ansätze, um langfristig Markenloyalität aufzubauen und kurzfristig Umsatz zu steigern.

Schritt 2: Die richtige Plattform und das passende Format wählen

Jedes Retail Media Netzwerk bietet unterschiedliche Formate – von einfachen Banner Ads bis zu komplexen Shop-in-Shop-Lösungen. Hier eine Übersicht:

Retail Media Formate im Vergleich

Welches Format passt zu deinem Ziel?

  • Gesponserte Produkte: Ideal für Performance-Kampagnen (z. B. bei Rewe oder Edeka). Kosten: CPC (0,30–1 €) oder CPA (5–15 € pro Verkauf).
  • Digitale Prospekte: Gut für Branding und lokale Kampagnen (z. B. bei Edeka). Kosten: CPM (5–15 €).
  • App-Coupons: Perfekt für Personalisierung (z. B. bei DM oder Rossmann). Kosten: CPA oder Festpreis pro Coupon.
  • DOOH/In-Store-Displays: Hohe Sichtbarkeit, aber teuer (z. B. bei Rewe oder Netto). Kosten: CPM (20–50 €) oder Festpreis pro Woche.
  • Shop-in-Shop: Exklusive Markenwelten (z. B. bei Douglas). Kosten: Monatliche Pauschale (ab 10.000 €).

Schritt 3: Zielgruppe und Targeting festlegen

Retail Media lebt von präzisem Targeting. Nutze die First-Party-Daten der Händler, um deine Zielgruppe einzugrenzen. Mögliche Kriterien:

  • Demografie: Alter, Geschlecht, Einkommen (z. B. junge Familien bei Rewe oder Studenten bei Rossmann).
  • Kaufverhalten: Regelmäßige Käufer bestimmter Kategorien (z. B. Bio-Produkte, Drogerieartikel).
  • Standort: Geotargeting für lokale Kampagnen (z. B. nur Filialen in Berlin oder München).
  • Gerät: Mobile vs. Desktop (wichtig für App-Kampagnen).
  • Zeitpunkt: Tageszeiten oder Wochentage (z. B. Werbung für Grillprodukte am Wochenende).

Schritt 4: Budget planen und Gebote festlegen

Retail Media Kampagnen funktionieren oft nach Auktionsmodellen – ähnlich wie Google Ads. Du legst ein maximales Gebot pro Klick (CPC), Impression (CPM) oder Conversion (CPA) fest. Wichtig: Starte mit einem kleinen Budget (ab 5.000 €) und teste verschiedene Formate. Achte auf die Mindestbudgets der Plattformen – bei Rewe Media sind das z. B. 10.000 € für nationale Kampagnen. Tipp: Nutze die KI-Tools der Plattformen (z. B. Meta’s neue AI-Optionen, Quelle: OnlineMarketing.de, 2026), um Gebote automatisch zu optimieren.

Schritt 5: Kampagne starten, messen und optimieren

Nach dem Start geht es ans Eingemachte: die Optimierung. Nutze diese KPIs, um den Erfolg zu messen:

  • ROAS (Return on Ad Spend): Wie viel Umsatz generierst du pro Euro Werbekosten? Ziel: Mindestens 3:1 (bei Performance-Kampagnen).
  • Conversion-Rate: Wie viele Klicks führen zu einem Kauf? Ziel: 2–5% (abhängig von der Kategorie).
  • Click-Through-Rate (CTR): Wie viele Nutzer klicken auf deine Werbung? Ziel: 0,5–2% (bei Display Ads).
  • Umsatzsteigerung pro Filiale: Besonders wichtig für In-Store-Kampagnen. Ziel: 5–10% mehr Umsatz in teilnehmenden Filialen.
  • Customer Lifetime Value (CLV): Wie viel Umsatz generiert ein Kunde langfristig? Ziel: Steigerung um 10–20%.

Wichtig: Vermeide diese Fehler: 1) Zu breites Targeting (z. B. „alle Frauen zwischen 20 und 50“) – je spezifischer, desto besser. 2) Keine A/B-Tests (z. B. verschiedene Creatives oder Rabattcodes). 3) Keine Integration mit anderen Kanälen (z. B. Social Media oder E-Mail-Marketing).

Best Practices: Erfolgreiche Retail Media Kampagnen aus dem DACH-Raum

Theorie ist gut – Praxis ist besser. Diese drei Beispiele zeigen, wie Marken Retail Media im DACH-Raum erfolgreich nutzen:

1. Netto: Virale WM-Kampagne mit Realtime-Marketing

Netto nutzte die neue WM-Hymne der Nationalelf („Der Zug hat keine Bremse“) für eine kreative Retail Media Kampagne. Innerhalb weniger Stunden nach Veröffentlichung des Songs schaltete Netto DOOH-Werbung in Filialen und digitale Prospekte mit dem Slogan „Unsere Preise auch nicht“. Die Kampagne ging viral und generierte über 50 Millionen Impressionen – ohne zusätzliches Budget für Social Media. Der Schlüssel zum Erfolg: Echtzeit-Reaktion und lokale Relevanz (Quelle: Horizont, 2026).

2. DM: Personalisierte Coupons für nachhaltige Kosmetik

DM setzte auf App-Coupons, um nachhaltige Kosmetikmarken zu bewerben. Kunden, die regelmäßig Bio-Produkte kauften, erhielten in der DM-App einen Rabattcode für eine neue Naturkosmetik-Marke. Das Ergebnis: Eine Conversion-Rate von 8% und eine Umsatzsteigerung von 15% in der Kategorie. Besonders clever: Die Coupons waren nur 48 Stunden gültig, was den Kaufanreiz erhöhte.

3. Rewe: Digitale Regalwerbung für eine neue Müsli-Marke

Eine unbekannte Müsli-Marke nutzte Rewe Media, um Sichtbarkeit zu gewinnen. Gesponserte Produkte in den Suchergebnissen („Müsli“) und digitale Regalwerbung in der Rewe-App führten zu einer Verdopplung der Verkäufe innerhalb von 4 Wochen. Der ROAS lag bei 4:1 – deutlich über dem Branchendurchschnitt. Der Erfolg basierte auf zwei Faktoren: 1) Ein klares USP („zuckerfrei und proteinreich“) und 2) ein attraktiver Rabattcode für Erstkäufer (10% Rabatt).

Profi-Tipp: Lerne von den Besten: 1) Nutze Realtime-Marketing wie Netto, um Aufmerksamkeit zu generieren. 2) Setze auf Personalisierung wie DM, um Conversion-Raten zu steigern. 3) Kombiniere digitale Regalwerbung mit Rabattcodes wie Rewe, um Erstkäufer zu gewinnen.

Fazit: Retail Media als Game-Changer für deinen Online-Shop – mit konkreten Handlungsempfehlungen

Retail Media ist 2026 kein Experiment mehr, sondern ein zentraler Baustein jeder erfolgreichen E-Commerce-Strategie. Die Vorteile liegen auf der Hand: höhere Conversion-Raten, präzises Targeting dank First-Party-Daten und crossmediale Synergien, die deine Marke vom Straßenrand bis zum Supermarktregal sichtbar machen. Doch der Einstieg erfordert Planung – von der Zieldefinition über die Plattformauswahl bis zur kontinuierlichen Optimierung. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Strategien kannst du schon mit kleinen Budgets große Wirkung erzielen.

Deine nächsten Schritte:

  1. 1. Starte mit einer Testkampagne: Wähle ein Netzwerk (z. B. Rewe oder DM) und ein klares Ziel (Branding oder Performance). Budget: 5.000–10.000 € für 4 Wochen.
  2. 2. Nutze die Daten der Händler: Grene deine Zielgruppe so spezifisch wie möglich ein (z. B. „Frauen 25–35, die regelmäßig Bio-Produkte kaufen“).
  3. 3. Kombiniere Kanäle: Verknüpfe Retail Media mit Social Media (z. B. Meta Ads) oder E-Mail-Marketing, um die Reichweite zu erhöhen.
  4. 4. Messe und optimiere: Nutze KPIs wie ROAS oder Conversion-Rate, um die Kampagne wöchentlich anzupassen. Teste verschiedene Creatives, Rabattcodes und Targeting-Optionen.
  5. 5. Skaliere erfolgreich: Wenn die Testkampagne läuft, erweitere das Budget und teste weitere Netzwerke oder Formate.

Du willst Retail Media für dein Business nutzen, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Kontaktiere uns für eine kostenlose Beratung – wir helfen dir, die richtige Strategie zu entwickeln und deine Kampagnen erfolgreich umzusetzen!

Kostenlose Beratung anfragen

Häufig gestellte Fragen

Was sind Retail Media Netzwerke?

Retail Media Netzwerke sind Werbeplattformen von Händlern wie Rewe oder DM, die Marken ermöglichen, Produkte direkt im Kaufumfeld – z. B. auf Websites, Apps oder digitalen Regalen – zu bewerben. Sie nutzen First-Party-Daten für präzises Targeting und höhere Conversion-Raten.

Wie funktioniert gezielte Produktwerbung in Supermärkten?

Durch digitale Regalwerbung, personalisierte Coupons oder Echtzeit-Angebote auf Händler-Apps. Beispiel: DM zeigt Kunden beim Scannen des Produkts im Store einen Rabattcode an. Kombiniert mit DOOH (Digital Out-of-Home) erreicht die Werbung Kunden vor und während des Einkaufs (Quelle: Absatzwirtschaft, 2026).

Warum lohnt sich Retail Media Werbung für Online-Händler?

Weil sie Kaufentscheidungen direkt am Point of Sale beeinflusst. Studien zeigen, dass 70% der Kunden im Supermarkt spontan kaufen – Retail Media nutzt diese Mikromomente für gezielte Impulse. Zudem sind die Zielgruppen bereits kaufbereit, was die Conversion-Rate erhöht.

Welche Kosten sind mit Retail Media verbunden?

Die Kosten hängen vom Netzwerk und Format ab: CPM-Modelle (Kosten pro 1.000 Impressionen) starten bei 5–10 €, CPC (Kosten pro Klick) bei 0,30–1 €. Performance-basierte Modelle (z. B. CPA) sind oft teurer, aber risikoärmer für Werbetreibende.

Wie misst man den Erfolg von Retail Media Kampagnen?

Über KPIs wie ROAS (Return on Ad Spend), Conversion-Rate, Umsatzsteigerung pro Filiale oder Customer Lifetime Value. Tools wie Google Analytics 4 oder Händler-eigene Dashboards (z. B. Rewe Media) liefern Echtzeit-Daten zur Optimierung.

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David Scuturici - Digital Freelancer

David Scuturici

Digital Marketing Experte

Über 10 Jahre Erfahrung in E-Commerce, Affiliate Marketing und Performance Marketing im DACH-Raum. Ich helfe Unternehmen und Start-ups dabei, ihre digitale Präsenz aufzubauen und durch durchdachte Web- und Marketing-Strategien zu wachsen.

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