Social Media

LinkedIn Collaborative Posts 2026: Mehr B2B-Leads

Veröffentlicht: 4. Juli 2026 David Scuturici Lesedauer: 14 Min.
LinkedIn Collaborative Posts 2026: Mehr B2B-Leads

Nutze die neue Funktion für gemeinsame Beiträge mit Partnern, um deine Reichweite zu verdoppeln, Glaubwürdigkeit zu steigern und qualifizierte Leads im DACH-Raum zu generieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • LinkedIn Collaborative Posts ermöglichen bis zu 5 Co-Autor:innen pro Beitrag und verdoppeln so die organische Reichweite.
  • Gemeinsame Beiträge mit Partnern steigern Glaubwürdigkeit und generieren hochqualifizierte B2B-Leads.
  • Ideale Partner sind komplementäre Anbieter, Kunden oder Branchenexpert:innen – keine direkten Konkurrenten.
  • Content-Formate wie Case Studies, Experten-Interviews oder Produktvorstellungen performen besonders gut.
  • Erfolgsmessung erfolgt über LinkedIn Analytics und UTM-Parameter – tracke Reichweite, Engagement und Lead-Qualität.

LinkedIn Collaborative Posts sind 2026 der Game-Changer für dein B2B-Marketing im DACH-Raum. Stell dir vor: Du veröffentlichst einen Beitrag – und plötzlich sehen ihn nicht nur deine Follower, sondern auch die Netzwerke von bis zu vier weiteren Partner:innen. Das Ergebnis? Deine Reichweite verdoppelt sich, deine Glaubwürdigkeit steigt, und die Qualität deiner Leads verbessert sich spürbar. Laut OnlineMarketing.de (2026) können nun bis zu fünf Co-Autor:innen gemeinsam hinter einem LinkedIn-Beitrag stehen. Das macht Kooperationen sichtbarer und verleiht deinem Content mehr Gewicht. Doch wie nutzt du dieses Feature strategisch, um mehr qualifizierte B2B-Leads zu generieren?

Viele Marketing-Manager im DACH-Raum stehen vor der gleichen Herausforderung: Wie generiere ich hochwertige Leads, ohne mein Budget für bezahlte Werbung zu sprengen? Collaborative Posts bieten hier eine kostengünstige Lösung. Sie kombinieren die Reichweite mehrerer Partner mit der Authentizität von Experten-Content. Besonders im B2B-Bereich, wo Entscheidungsprozesse lang und komplex sind, zahlt sich diese Glaubwürdigkeit aus. Doch welche Partner eignen sich? Welche Inhalte performen am besten? Und wie misst du den Erfolg? Dieser Guide zeigt dir, wie du Collaborative Posts 2026 optimal einsetzt – mit konkreten Schritten, Best Practices und Erfolgsbeispielen aus der Praxis.

Warum sind LinkedIn Collaborative Posts ein Game-Changer für B2B-Marketing?

LinkedIn Collaborative Posts lösen gleich mehrere zentrale Probleme im B2B-Marketing: Sie erhöhen die Reichweite, stärken die Glaubwürdigkeit und senken die Kosten für Lead-Generierung. Der entscheidende Vorteil liegt in der organischen Multiplikation deiner Inhalte. Statt nur deine eigenen Follower zu erreichen, profitierst du vom Netzwerk deiner Partner. Laut OnlineMarketing.de (2026) können Beiträge mit mehreren Co-Autor:innen bis zu 200 % mehr Sichtbarkeit erzielen – ohne zusätzliche Werbekosten.

Doch es geht nicht nur um Quantität, sondern vor allem um Qualität. Collaborative Posts signalisieren deiner Zielgruppe: „Hier arbeiten Expert:innen zusammen, die sich gegenseitig vertrauen.“ Das ist besonders im B2B-Bereich entscheidend, wo Kaufentscheidungen oft von mehreren Personen getroffen werden. Ein Beispiel: Ein SaaS-Anbieter kooperiert mit einem bekannten Beratungsunternehmen. Der gemeinsame Beitrag über „Digitale Transformation im Mittelstand“ erreicht nicht nur die Follower beider Seiten, sondern wird auch als neutraler und wertvoller wahrgenommen.

  • Reichweite verdoppeln: Dein Beitrag erscheint im Feed aller Co-Autor:innen – und damit in deren Netzwerken. Das bedeutet: Mehr Sichtbarkeit ohne zusätzliche Werbekosten. Besonders effektiv ist dies, wenn deine Partner eine ähnliche, aber nicht identische Zielgruppe haben.
  • Glaubwürdigkeit steigern: Wenn mehrere Expert:innen oder Marken einen Beitrag unterstützen, wirkt dieser authentischer und vertrauenswürdiger. Das ist im B2B-Bereich ein entscheidender Faktor, da Kaufentscheidungen oft langfristig und risikobehaftet sind.
  • Kosten sparen: Collaborative Posts sind eine kostengünstige Alternative zu bezahlter Werbung. Du investierst Zeit in die Partnersuche und Content-Erstellung, sparst aber Budget für Anzeigen. Ideal für Start-ups oder KMUs mit begrenztem Marketingbudget.
  • Lead-Qualität verbessern: Durch die gezielte Auswahl von Partnern erreichst du eine präzisere Zielgruppe. Die Leads, die über Collaborative Posts generiert werden, sind oft besser qualifiziert, da sie bereits Interesse an deinem Thema oder deiner Branche gezeigt haben.

Profi-Tipp: Nutze Collaborative Posts, um deine bestehenden Kunden als Partner einzubinden. Ein gemeinsamer Beitrag mit einem zufriedenen Kunden – z. B. eine Case Study oder ein Erfahrungsbericht – wirkt besonders authentisch und überzeugend. Das stärkt nicht nur die Beziehung zum Kunden, sondern generiert auch hochwertige Leads von ähnlichen Unternehmen.

Wie funktionieren LinkedIn Collaborative Posts? Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Nutzung

Die Erstellung eines Collaborative Posts ist einfach – wenn du die richtigen Schritte kennst. Der Prozess ähnelt der Veröffentlichung eines normalen LinkedIn-Beitrags, mit dem entscheidenden Unterschied, dass du Co-Autor:innen hinzufügst. Wichtig: Alle Beteiligten müssen den Beitrag vor der Veröffentlichung bestätigen. Hier ist die genaue Anleitung:

  1. Schritt 1: Beitrag erstellen: Klicke auf „Beitrag erstellen“ in deinem LinkedIn-Feed. Wähle aus, ob du den Beitrag als Person oder Unternehmensseite veröffentlichen möchtest. Achte darauf, dass dein Profil oder deine Seite für alle sichtbar ist, damit die Co-Autor:innen den Beitrag sehen können.
  2. Schritt 2: Co-Autor:innen hinzufügen: Klicke auf das Symbol mit den zwei Personen („Mit Co-Autor:innen teilen“). Gib die Namen der Personen oder Unternehmensseiten ein, die du einladen möchtest. Du kannst bis zu vier weitere Co-Autor:innen hinzufügen – insgesamt also fünf Beteiligte.
  3. Schritt 3: Beitrag verfassen und formatieren: Schreibe deinen Beitrag wie gewohnt. Nutze klare Headlines, Absätze und Emojis für bessere Lesbarkeit. Füge bei Bedarf Links, Bilder oder Videos hinzu. Achte darauf, dass der Inhalt für alle Co-Autor:innen relevant ist – schließlich repräsentiert er auch deren Marke.
  4. Schritt 4: Einladungen bestätigen: Sobald du den Beitrag erstellst, erhalten alle Co-Autor:innen eine Benachrichtigung. Sie müssen den Beitrag bestätigen, bevor er veröffentlicht wird. Erst dann erscheint er im Feed aller Beteiligten. Plane daher genug Zeit für die Freigabe ein – besonders wenn mehrere Partner involviert sind.
  5. Schritt 5: Beitrag veröffentlichen und promoten: Nach der Freigabe durch alle Co-Autor:innen wird der Beitrag veröffentlicht. Nutze die Gelegenheit, um ihn zusätzlich in relevanten LinkedIn-Gruppen oder über andere Kanäle zu teilen. So maximierst du die Reichweite und die Chance auf qualifizierte Leads.

Wichtige Einstellungen und Stolpersteine

Bevor du einen Collaborative Post veröffentlichst, solltest du einige wichtige Einstellungen beachten. Erstens: Stelle sicher, dass alle Co-Autor:innen ihre Benachrichtigungen aktiviert haben. Andernfalls verpassen sie die Einladung und der Beitrag kann nicht veröffentlicht werden. Zweitens: Achte darauf, dass der Beitrag für alle sichtbar ist. Private Beiträge können nicht gemeinsam veröffentlicht werden.

Ein weiterer Stolperstein ist die inhaltliche Abstimmung. Da der Beitrag im Namen aller Co-Autor:innen erscheint, sollte er neutral und wertvoll für alle Zielgruppen sein. Vermeide zu werbliche Inhalte oder Aussagen, die nur für einen Partner relevant sind. Ein guter Ansatz ist es, vorab ein kurzes Briefing mit allen Beteiligten zu erstellen, in dem Ziele, Zielgruppe und Tonfall des Beitrags festgelegt werden.

Wichtig: Vermeide es, direkte Konkurrenten als Co-Autor:innen einzuladen. Das kann zu Interessenkonflikten führen und die Glaubwürdigkeit des Beitrags untergraben. Wähle stattdessen Partner, die komplementäre Produkte oder Dienstleistungen anbieten – z. B. ein CRM-Anbieter und ein Marketing-Automation-Tool.

Best Practices: Welche Partner eignen sich für gemeinsame LinkedIn Beiträge?

Die Wahl der richtigen Partner ist entscheidend für den Erfolg deiner Collaborative Posts. Nicht jede Kooperation lohnt sich – und manche können sogar schaden. Der Schlüssel liegt darin, Partner zu finden, deren Zielgruppe sich mit deiner überschneidet, ohne direkte Konkurrenz zu sein. Laut OMR (2026) sind besonders drei Arten von Partnern erfolgreich:

Die drei besten Partner-Typen für Collaborative Posts

Diese Partner steigern deine Reichweite und Lead-Qualität am effektivsten:

  • Komplementäre Anbieter: Unternehmen, die ähnliche Kunden haben, aber andere Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Beispiel: Ein ERP-Software-Anbieter kooperiert mit einem Buchhaltungsdienstleister.
  • Kunden oder Referenzkunden: Zufriedene Kunden, die bereit sind, ihre positiven Erfahrungen zu teilen. Das stärkt die Glaubwürdigkeit und generiert Social Proof.
  • Branchenexpert:innen oder Influencer: Personen mit einer großen, relevanten Follower-Basis, die deine Inhalte authentisch unterstützen können. Beispiel: Ein HR-Software-Anbieter kooperiert mit einer bekannten Personalberaterin.

Wie findest du die richtigen Partner?

Die Partnersuche beginnt in deinem eigenen Netzwerk. Analysiere zunächst, mit welchen Unternehmen oder Personen du bereits erfolgreich zusammengearbeitet hast. Das können Kunden, Lieferanten oder Branchenexpert:innen sein. Ein weiterer Ansatz ist die gezielte Suche nach Unternehmen mit ähnlicher Zielgruppe. Nutze LinkedIn-Suchfilter, um potenzielle Partner zu identifizieren. Achte dabei auf folgende Kriterien:

  • Zielgruppen-Überschneidung: Die Follower deines Partners sollten zu deiner Zielgruppe passen. Prüfe, ob die Branchen, Unternehmensgrößen und Positionen ähnlich sind. Tools wie LinkedIn Sales Navigator können dir dabei helfen, die Zielgruppe deines Partners zu analysieren.
  • Glaubwürdigkeit und Reputation: Partner mit einer starken Marke oder einem guten Ruf steigern die Glaubwürdigkeit deines Beitrags. Achte darauf, dass der Partner seriös wirkt und keine negativen Schlagzeilen hat.
  • Content-Qualität: Prüfe die bisherigen Beiträge deines Partners. Sind sie professionell, wertvoll und ansprechend? Ein Partner mit schlechter Content-Qualität kann deiner Marke schaden.
  • Engagement-Rate: Partner mit einer hohen Engagement-Rate (Likes, Kommentare, Shares) sind besonders wertvoll. Sie sorgen dafür, dass dein Beitrag mehr Sichtbarkeit erhält. Nutze Tools wie Shield Analytics, um die Performance deines Partners zu analysieren.

Profi-Tipp: Starte mit kleinen Kooperationen, um die Zusammenarbeit zu testen. Ein gemeinsamer Beitrag mit einem neuen Partner kann zunächst als Pilotprojekt dienen. Wenn die Chemie stimmt und die Ergebnisse überzeugen, könnt ihr langfristigere Kooperationen planen – z. B. eine Serie von Collaborative Posts oder gemeinsame Webinare.

Content-Ideen: Welche Inhalte performen am besten mit Collaborative Posts?

Nicht jeder Content eignet sich für Collaborative Posts. Erfolgreich sind vor allem Formate, die Mehrwert bieten, Diskussionen anregen und die Expertise aller Beteiligten einbeziehen. Laut Handelskraft (2026) performen besonders drei Content-Typen gut in gemeinsamen Beiträgen:

  1. Case Studies und Erfolgsgeschichten: Zeige, wie dein Produkt oder deine Dienstleistung einem Kunden geholfen hat – gemeinsam mit dem Kunden als Co-Autor. Beispiel: Ein IT-Dienstleister und ein mittelständisches Unternehmen berichten gemeinsam über die erfolgreiche Digitalisierung eines Geschäftsprozesses. Solche Beiträge wirken authentisch und überzeugend, da sie echte Ergebnisse zeigen.
  2. Experten-Interviews oder Roundtables: Lade mehrere Expert:innen ein, um ein aktuelles Branchen-Thema zu diskutieren. Beispiel: Drei HR-Expert:innen sprechen über die Zukunft der Personalbeschaffung. Solche Formate generieren oft viele Kommentare und Shares, da sie verschiedene Perspektiven bieten.
  3. Produktvorstellungen oder -vergleiche: Stelle ein neues Produkt oder eine Lösung vor – gemeinsam mit einem Partner, der komplementäre Produkte anbietet. Beispiel: Ein CRM-Anbieter und ein Marketing-Automation-Tool zeigen, wie ihre Lösungen zusammenarbeiten. Wichtig: Der Fokus sollte auf dem Nutzen für den Kunden liegen, nicht auf werblichen Aussagen.

Weitere Content-Ideen für maximale Reichweite

Neben den klassischen Formaten gibt es weitere Content-Ideen, die besonders gut für Collaborative Posts funktionieren. Diese Formate nutzen die Stärken der gemeinsamen Veröffentlichung optimal aus:

  • How-to-Guides und Tutorials: Erstelle eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu einem relevanten Thema – gemeinsam mit einem Partner, der komplementäres Wissen einbringt. Beispiel: Ein E-Commerce-Tool und ein Logistikdienstleister zeigen, wie man einen Online-Shop effizient aufbaut. Solche Guides werden oft gespeichert und geteilt, was die Reichweite erhöht.
  • Branchen-Trends und Prognosen: Veröffentliche einen Beitrag über aktuelle Trends in deiner Branche – gemeinsam mit einem Partner, der eine andere Perspektive einbringt. Beispiel: Ein Software-Anbieter und ein Beratungsunternehmen diskutieren die Auswirkungen von KI auf den Mittelstand. Solche Beiträge generieren oft Diskussionen und werden häufig kommentiert.
  • Live-Events oder Webinare ankündigen: Nutze Collaborative Posts, um ein gemeinsames Webinar, eine Podcast-Folge oder ein Live-Event zu bewerben. Beispiel: Zwei Expert:innen kündigen ein Webinar zum Thema „Nachhaltigkeit im E-Commerce“ an. Solche Beiträge können direkt Leads generieren, wenn du einen Anmelde-Link einbindest.
  • Umfragen oder Studien: Führe eine Umfrage zu einem relevanten Thema durch und veröffentliche die Ergebnisse gemeinsam mit einem Partner. Beispiel: Ein Marktforschungsunternehmen und ein Software-Anbieter präsentieren die Ergebnisse einer Studie zum Thema „Digitalisierung im Handel“. Solche Beiträge werden oft als wertvolle Ressource wahrgenommen und geteilt.

"„Collaborative Posts sind dann am erfolgreichsten, wenn sie echten Mehrwert bieten – nicht nur für die beteiligten Partner, sondern vor allem für die Zielgruppe. Der Content sollte informieren, inspirieren oder unterhalten – und idealerweise eine Diskussion anregen.“"

— David Scuturici, Gründer von WebOn (2026)

Erfolgsmessung: Wie du Leads und Reichweite von Collaborative Posts trackst

Ein Collaborative Post ist nur dann erfolgreich, wenn du die Ergebnisse messen und optimieren kannst. Doch welche Metriken sind wirklich relevant? Und wie trackst du Leads, die über gemeinsame Beiträge generiert werden? Der erste Schritt ist die Nutzung von LinkedIn Analytics. Hier siehst du, wie viele Personen deinen Beitrag gesehen, geliked oder geteilt haben. Doch das reicht nicht aus – besonders im B2B-Bereich, wo Leads oft erst nach mehreren Touchpoints konvertieren.

Laut HubSpot Marketing (2026) sind folgende Metriken entscheidend für die Erfolgsmessung von Collaborative Posts:

Die wichtigsten KPIs für Collaborative Posts

Diese Metriken zeigen dir, ob dein Beitrag erfolgreich ist:

  • Reichweite und Impressionen: Wie viele Personen haben deinen Beitrag gesehen? Vergleiche die Reichweite mit deinen normalen Beiträgen, um den Effekt der Co-Autor:innen zu messen.
  • Engagement-Rate: Wie viele Likes, Kommentare und Shares hat dein Beitrag erhalten? Eine hohe Engagement-Rate zeigt, dass dein Content relevant und ansprechend ist.
  • Klickrate (CTR): Wie viele Personen haben auf Links in deinem Beitrag geklickt? Nutze UTM-Parameter, um die Klicks genau zu tracken.
  • Lead-Qualität: Wie viele der generierten Leads sind tatsächlich qualifiziert? Prüfe, ob die Leads zu deiner Zielgruppe passen und ob sie später konvertieren.

UTM-Parameter und CRM-Integration für präzises Tracking

Um Leads genau zu tracken, solltest du UTM-Parameter in alle Links deines Collaborative Posts einbauen. Diese Parameter ermöglichen es dir, den Traffic in Google Analytics oder deinem CRM-System genau zuzuordnen. Beispiel: Ein Link zu deiner Landingpage könnte so aussehen: `deine-website.de/landingpage?utm_source=linkedin&utm_medium=collaborative_post&utm_campaign=partner_kooperation`. So siehst du später genau, welche Leads über den gemeinsamen Beitrag gekommen sind.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Integration mit deinem CRM-System. Nutze Tools wie HubSpot, Salesforce oder Pipedrive, um die generierten Leads automatisch zu erfassen und zu qualifizieren. Achte darauf, dass dein Vertriebsteam die Herkunft der Leads kennt, damit sie im Follow-up gezielt auf den Collaborative Post Bezug nehmen können. Beispiel: Wenn ein Lead über einen gemeinsamen Beitrag mit einem Partner kommt, kann dein Vertriebsteam im Gespräch gezielt auf die Kooperation eingehen – das erhöht die Conversion-Chance.

Profi-Tipp: Nutze LinkedIn Lead Gen Forms, um Leads direkt über den Beitrag zu generieren. Diese Formulare sind in LinkedIn integriert und ermöglichen es Nutzer:innen, ihre Kontaktdaten mit einem Klick zu übermitteln – ohne die Plattform verlassen zu müssen. Das erhöht die Conversion-Rate und vereinfacht die Lead-Erfassung.

Qualitative Erfolgsmessung: Was die Zahlen nicht verraten

Nicht alle Erfolge lassen sich in Zahlen messen. Besonders im B2B-Bereich sind qualitative Faktoren entscheidend. Achte auf folgende Aspekte:

  • Kommentare und Diskussionen: Wie viele und welche Art von Kommentaren hat dein Beitrag erhalten? Qualitativ hochwertige Diskussionen zeigen, dass dein Content relevant und anregend ist. Beispiel: Ein Beitrag über „KI im Marketing“ generiert viele Fragen und Meinungen – das signalisiert hohes Interesse.
  • Follower-Wachstum: Hat dein Profil oder deine Unternehmensseite nach dem Beitrag neue Follower gewonnen? Besonders wertvoll sind Follower, die zu deiner Zielgruppe passen. Prüfe, ob die neuen Follower ähnliche Positionen oder Branchen haben wie deine bestehenden Kontakte.
  • Partnerschaften und Opportunities: Hat der Beitrag zu neuen Kooperationen oder Geschäftsmöglichkeiten geführt? Beispiel: Ein Partner kontaktiert dich nach dem Beitrag für eine gemeinsame Webinar-Serie – das ist ein klarer Erfolg, auch wenn er sich nicht direkt in Leads messen lässt.
  • Brand Awareness: Wird dein Unternehmen oder deine Marke nach dem Beitrag häufiger erwähnt? Nutze Tools wie Brandwatch oder Mention, um zu tracken, ob dein Name in Diskussionen oder Artikeln auftaucht. Eine erhöhte Sichtbarkeit ist besonders im B2B-Bereich wertvoll.

Wichtig: Vermeide es, dich nur auf Vanity Metrics wie Likes oder Shares zu konzentrieren. Diese Zahlen sehen zwar gut aus, sagen aber wenig über den tatsächlichen Erfolg aus. Achte stattdessen auf Metriken, die direkt mit deinen Geschäftszielen verknüpft sind – wie Lead-Qualität oder Conversion-Rate.

Fazit: 3 konkrete Schritte, um LinkedIn Collaborative Posts sofort umzusetzen

LinkedIn Collaborative Posts sind 2026 eines der mächtigsten Tools für B2B-Marketer im DACH-Raum. Sie kombinieren Reichweite, Glaubwürdigkeit und Lead-Qualität – und das ohne zusätzliche Werbekosten. Doch der Erfolg hängt davon ab, wie strategisch du das Feature nutzt. Beginne mit der Partnersuche: Identifiziere Unternehmen oder Expert:innen, deren Zielgruppe sich mit deiner überschneidet. Wähle dann ein Content-Format, das Mehrwert bietet und Diskussionen anregt – z. B. eine Case Study oder ein Experten-Interview. Und vergiss nicht, den Erfolg zu messen: Nutze LinkedIn Analytics, UTM-Parameter und dein CRM-System, um Reichweite, Engagement und Leads zu tracken.

Der größte Vorteil von Collaborative Posts liegt in ihrer Skalierbarkeit. Einmal etabliert, kannst du das Format regelmäßig nutzen – sei es für gemeinsame Webinare, Produktvorstellungen oder Branchenanalysen. Besonders im B2B-Bereich, wo Entscheidungsprozesse lang sind, zahlt sich die kontinuierliche Präsenz aus. Starte noch heute mit diesen drei Schritten:

  1. Schritt 1: Partner identifizieren: Analysiere dein Netzwerk und suche nach Unternehmen oder Personen, die komplementäre Produkte anbieten oder eine ähnliche Zielgruppe haben. Nutze LinkedIn-Suchfilter oder Tools wie Shield Analytics, um potenzielle Partner zu finden. Kontaktiere sie mit einer konkreten Idee für einen gemeinsamen Beitrag – z. B. eine Case Study oder ein Experten-Interview.
  2. Schritt 2: Content planen und erstellen: Lege gemeinsam mit deinem Partner Ziele, Zielgruppe und Tonfall des Beitrags fest. Wähle ein Format, das für beide Seiten relevant ist – z. B. eine Produktvorstellung oder eine Branchenanalyse. Achte darauf, dass der Content neutral und wertvoll für die Zielgruppe ist. Vermeide zu werbliche Aussagen und setze stattdessen auf Mehrwert.
  3. Schritt 3: Beitrag veröffentlichen und promoten: Erstelle den Beitrag und füge deine Co-Autor:innen hinzu. Bestätige die Einladungen und veröffentliche den Beitrag. Nutze die Gelegenheit, um ihn zusätzlich in relevanten LinkedIn-Gruppen oder über andere Kanäle zu teilen. Tracke die Performance mit LinkedIn Analytics und UTM-Parametern – und optimiere deine Strategie basierend auf den Ergebnissen.

Du möchtest mehr aus LinkedIn Collaborative Posts herausholen? Kontaktiere uns für eine kostenlose Strategie-Beratung – wir helfen dir, die richtigen Partner zu finden und hochwertige Leads zu generieren!

Kostenlose Beratung anfragen

Häufig gestellte Fragen

Was sind LinkedIn Collaborative Posts?

LinkedIn Collaborative Posts sind eine 2026 eingeführte Funktion, die es bis zu fünf Personen oder Unternehmensseiten ermöglicht, gemeinsam einen Beitrag zu veröffentlichen. Der Beitrag erscheint im Feed aller Co-Autor:innen und erhöht so die Sichtbarkeit und Reichweite.

Wie erstelle ich einen Collaborative Post auf LinkedIn?

Starte einen neuen Beitrag und wähle die Option „Mit Co-Autor:innen teilen“. Füge bis zu vier weitere Personen oder Seiten hinzu. Alle Co-Autor:innen müssen den Beitrag vor der Veröffentlichung bestätigen. Der Beitrag wird dann im Feed aller Beteiligten angezeigt.

Warum sind Collaborative Posts besonders effektiv für B2B-Leads?

Durch die gemeinsame Veröffentlichung erreichen Beiträge ein größeres, aber dennoch relevantes Publikum. Die Glaubwürdigkeit steigt, da mehrere Expert:innen oder Marken den Inhalt unterstützen. Das erhöht die Conversion-Rate für qualifizierte Leads im B2B-Bereich.

Welche Partner eignen sich für Collaborative Posts?

Ideale Partner sind komplementäre Anbieter (z. B. Software + Hardware), zufriedene Kunden oder Branchenexpert:innen. Wichtig: Die Zielgruppe sollte sich überschneiden, ohne direkte Konkurrenz zu sein. So maximierst du die Reichweite und Lead-Qualität.

Wie messe ich den Erfolg von Collaborative Posts?

Nutze LinkedIn Analytics, um Reichweite, Engagement und Klicks zu tracken. Ergänze UTM-Parameter in Links, um Leads in deinem CRM-System zuzuordnen. Achte auf qualitative Metriken wie Lead-Qualität und Follow-up-Raten.

Artikel teilen:

David Scuturici - Digital Freelancer

David Scuturici

Digital Marketing Experte

Über 10 Jahre Erfahrung in E-Commerce, Affiliate Marketing und Performance Marketing im DACH-Raum. Ich helfe Unternehmen und Start-ups dabei, ihre digitale Präsenz aufzubauen und durch durchdachte Web- und Marketing-Strategien zu wachsen.

Ähnliche Artikel

David Scuturici – Gründer von WEBON
David Scuturici Jetzt verfügbar
Dein Wettbewerb
schläft nicht.
Kostenlose Erstberatung — unverbindlich & persönlich mit David.
+43 676 3995835 Projekt starten